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Unverträglichkeit: MitohneEssen die Fortsetzung

Unverträglichkeit: MitohneEssen die Fortsetzung

Wie ihr ja wisst, ist Essen eines der Dinge die mich am meisten glücklich machen. (Überraschend) viele haben vor etwa 1,5 Jahren meine Artikelserie zum Thema IGG4 Test und Unverträglichkeiten gelesen und sprechen mich immer noch darauf an. Ich schulde euch also dringend die Geschichte, wie es weiter ging.

Für alle die jetzt nicht wissen worum’s geht und es dennoch wissen wollen, hier die Blogposts von damals:

Teil 1:  IGG4-Test und warum ich ihn gemacht habe
Teil 2: Resultat
Teil 3: Übergangsphase
Teil 4: Die ersten drei Monate

Nach den ersten drei Monaten vermied ich weiterhin so gut wie möglich alle problematischen Lebensmittel. Das half meistens ganz gut, jedoch wurde mir manchmal dennoch wieder schlecht.

Dominik erzählte mir schließlich, dass man sich auf Gluten und sämtliche andere Intoleranzen auch schulmedizinisch kostenlos testen lassen kann. Nach einer Überweisung vom Hausarzt vereinbarte ich einen Termin im Krankenhaus für einen Fructose-, Lactose-, Gluten- und Histamin-Unverträglichkeitstest. Um das Testergebnis nicht zu verfälschen, begann ich in den drei Monaten Wartezeit zum Termin wieder normal zu essen. Dann war es endlich so weit. Werde ich diesmal mehr erfahren? Gibt es nun endlich Gewissheit? Auf welche Köstlichkeit werde ich verzichten müssen?

Um Histamin- und Glutenunverträglichkeit festzustellen, wird  Blut abgenommen und im Labor ausgewertet. Die Auswertung des Tests dauert einige Wochen und wird anschließend nach Hause gesendet. Beim Lactose- und Fructosetest bekommt man häferlweise einen sehr süßen Früchtetee. Wenn man etwas davon nicht verträgt, merkt man das oft bereits nach dem ersten Getränk. Überprüft wird das dann noch durch einen Atemtest, wobei man in ein Röhrchen blasen muss. Ich stell mir den Alkoholtest so ähnlich vor. Nach ein paar Wochen waren alle Resultate da und diesmal hat nichts ausgeschlagen. Also gar nichts.

Unverträglichkeit

Unverträglichkeit oder nicht?

Einerseits war ich erleichtert, weil ich offensichtlich nichts schwerwiegendes habe, andererseits wusste ich nun wieder nicht warum mir nach dem Essen manchmal schlecht wird. Nach einem weiteren Besuch beim Hautarzt hatte ich einen Termin im Allergiezentrum. Dort arbeiten Spezialisten, die nicht viel vom IGG4 Test halten. Nach einem Pricktest und einer kompletten Blutauswertung wusste ich: Weizen ist es auch nicht und ebenso keine andere Lebensmittelallergie. Der Arzt, der mir meine Resultate erklärte meinte, dass er üblicherweise einen anderen Weg empfohlen hätte. Also zuerst eine Magenspiegelung mit spezieller Untersuchung der Dickdarmschleimhaut und bei positivem Ergebnis den Unverträglichkeitstest aus dem Krankenhaus. Und ich solle doch das mal probieren, es wäre gar nicht so schlimm wie alle immer sagen und er sei sogar nachher mit dem Rad heimgefahren. Nun ja, also jetzt kenne ich einen (weiteren) nächsten Schritt. Seitdem ist bereits wieder einige Zeit vergangen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich Angst vor der unangenehmen Magenspiegelung habe, sondern dass mir schlicht und einfach die Geduld ausgegangen ist. Man könnte unendlich viele schulmedizinisch anerkannte oder alternative Testmethoden ausprobieren, bei jeder wird etwas anderes heraus kommen. Und nachdem mein Problem nur alle paar Monate auftritt, fehlt mir einfach die Zeit und Motivation weitere Tests auszuprobieren.

So, das ist der unbefriedigende Letztstand. Ich esse wieder normal, aber manchmal bereue ich es in den Stunden danach.

Wenn ihr ähnliche Erfahrungen oder Tipps für mich habt, meldet euch gerne bei mir. Wer weiß, vielleicht ging es ja jemanden genauso.

Fotocredit Titelfoto: Simply4Friends.at/Roman Sindelar

 

3 Kommentare

  1. zwergenprinzessin · 21. Juni 2014 Reply

    uuh, das hätte ich ja nicht gedacht. das tut mir leid für dich, dass am ende jetzt doch nichts rausgekommen ist. und dann wieder auch nicht, weil du zum glück doch keine unverträglichkeiten hast und das leben/essen wieder einfacher für dich ist.
    ich hab in der zwischenzeit den plan, alles austesten zu lassen, auch wieder aufgegeben – aus den gründen, die du oben beschrieben hast. mir fehlt zeit & motivation, all diese untersuchungen über mich ergehen zu lassen und am ende vielleicht ohne ergebnis da zu stehen. ich weiß, dass histamine mir nicht gut tun und das restliche schlechtsein nach dem essen bereue ich immer nur kurz, weils doch manchmal so gut und köstlich war! 🙂
    liebe grüße!

    • bigii · 21. Juni 2014 Reply

      Genau, wenn man zumindest ein bissl Gefühl hat, was gut tut und was weniger, dann weiß man auch, was man in manchen Situationen eher weg lassen sollte. Das ist zumindest schon mal ein Anfang.

  2. wolf · 24. Juni 2014 Reply

    danke für die beiträge! das ist ein echt spannendes thema!
    viele leute heutzutage wissen gar nicht mehr was sie am besten essen sollen und was gut für sie ist.
    es gibt 3 simple regeln, von denen ich hörte und die hilfreich bei der ernährung sein können – wobei ich mich persönlich auch nicht ganz dran halte, vorallem bei punkt eins nicht 😉

    1.) so wenig wie möglich (sagen wir lieber: nicht übers rechte maß hinaus)
    2. ) so naturbelassen wie möglich
    3.) so individuell verträglich wie möglich

    wenn du gar nimmer weiter weißt, würds mich freun mal mit dir eine radionische testung und balancierung zu machen. man kann so versuchen energetische ungleichgewichte wieder auszugleichen. denn nicht nur über die ernährung (materielle nahrung), sondern auch stress, traumatische erlebnisse – unverdaute erfahrungen (geistige nahrung) kann der solarplexusbereich negativ beeinflusst werden. auch themen des sich-nicht-zuhause-fühlens, persönliche macht, kontrolle oder zwischenmenschliche beziehungen hängen mit diesem körperbereich und körperempfinden zusammen.

    in diesem sinne – du weißt ja wo du mich finden kannst 😉
    liebe grüße,
    wolfgang

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