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Hach Lush!

Hach Lush!

Eigentlich sollte dieser Artikel ja zu einem ganz anderen Thema sein. Aber uns fehlt es da ja (noch) an den Grundinfo. Also hier die Bekenntnis: Ich bin großer Lush Fan. Das liegt zum Teil daran, dass sie ihre Naturprodukte nicht an Tieren testen. Und natürlich daran, dass die Seifen, Haarshampoos, Badekugeln und so weiter unglaublich gut duften und wunderbar bunt sind.

Ein weiterer Punkt warum ich soo gerne zu Lush gehe, sind die netten und immer gut gelaunten Verkäuferinnen. Ist ja auch kein Wunder, wenn man den ganzen Tag in dieser Duftwolke steht. Sie beraten Interessenten gerne und sind darauf geschult, die Produkte zu verkaufen. Aber ich denke, man kann Lush wohl schlecht übel nehmen, Gewinne erwirtschaften zu wollen. Dafür geben sie einem bei Interesse von (fast) allem Testproben für Zuhause mit. Ich finde diesen Service besonders wichtig, da ich mir gerade bei Kosmetikprodukten schwer tu, sofort zu wissen ob mir das liegt. Gleich noch eine Warnung vorweg: Die Preise sind schon stolz und eher für dickere Geldbörsen. Allerdings kommen Termine wie Ostern, Geburtstag und Weihnachten ja eh alle Jahre wieder. 😉

In diesem Artikel möchte ich euch meine Long-time-Favorites vorstellen. Ich finde, für Lush Einsteiger eignen sich Seifen recht gut. Sie sind relativ günstig, gibt es in eher kleineren Mengen und zeigen schon die breite Palette die Lush bietet. Meine liebste Seife heißt „Honey I washed the kids„. Sie duftet nach Honig und ist ganz sanft zur Haut. Daher hat sie auch ihren Namen, ich würde sofort meine Kinder damit waschen.

Bei den Duschgels wechsel ich am Liebsten immer zwischen „It’s raining men“ und „Flying Fox„. Die sind beide dufte.

Die festen Haarshampoos von Lush sind eine grandiose Lösung um die Umwelt zu schonen. Man schäumt sie mit etwas Wasser direkt unter der Dusche (wie Seife) in der Hand auf. Auch wenn diese Art des Shampoos etwas ungewöhnlich ist, gewöhnt man sich schnell daran und mag es bald nicht mehr missen. Welches der guten Stücke zu euch passt, lässt ihr euch am Besten vor Ort erklären.

Die Bath Ballistics waren die erste Produktgruppe die ich bei Lush ausprobiert habe. Die „Blackberry Bomb“ färbt das Wasser knall-lila und duftet superintensiv. Neben diesem „Klassiker“ versuch ich auch immer möglichst viel verschieden Badebomben und wurde oft überrascht und noch nie enttäuscht. Der Nachteil: Die sprudelnden Kugeln duften zwar wunderbar, leider färben sie nicht nur das Wasser, sondern auch die Badewanne. Hier würd ich mir von Lush eine weniger starke Farbe wünschen oder eine Lösung die nicht so leicht haften bleibt.

Eine weitere Kategorie die ich unbedingt vorstellen möchte, sind die Bubble Bar Slices – Schaumbäder. Auch hier empfiehlt es sich, seiner Nase zu folgen und ruhig etwas experimentierfreudig zu sein.

Bei den Massagebars hab ichs lieber fruchtig. Dadurch sind die Massagen nicht nur entspannend sondern auch revitalisierend und man ist nachher wieder total fit. Einen Nachteil haben die Bars meiner Meinung nach: Man muss sie anschließend ziemlich gut abwischen, da man sonst (Wachs?/Öl-)Spuren im Bettzeug oder am Gewand hat. Für Zitrusfreunde empfehle ich „Each Peach“ mit persischer Limone, roter Grapefruit, süßer Orange und Mandarine.

Als letzten Punkt möchte ich kurz auf die Sache „die sind gar nicht so green“, „die benutzen Parfums“ und „ich hab gehört die verwenden Palmöl“ eingehen. Ich hab auf ihrer Website (nanona) und nach einer kurzen Google Suche nicht wirklich mehr Infos gefunden. Ich denke, wahrscheinlich geht es noch besser und nachhaltiger. Aber es ist sicher besser 90% nachhaltig zu kaufen, als gar nicht. Vielleicht weiß ja wer von euch mehr und mag es hier posten?

So. Das war nun eh eine ganze Menge und doch nur ein kleiner Teil des vielfältigen Sortiments. Mich würde interessieren, was ihr so denkt, welche Erfahrungen habt ihr mit Lush gemacht? Habt ihr einen anderen Naturkosmetik-Hersteller den ihr empfehlen könnt? Ich freu mich über eure Kommentare und gratuliere allen die soweit gelesen haben. (Yay!)

2 Kommentare

  1. Susanne · 28. Juni 2012 Reply

    Weil du extra danach gefragt hast 😉
    Lush ist prinzipiell nett zum einkaufen, mich stört aber, dass die Produkte nicht im Land hergestellt werden, in dem sie verkauft werden.
    Positiv anmerken kann man, dass sie extrem wenig verpacken.
    Ihre Kampagne für weniger Verwendung von Palmöl ist bemerkenswert, sie arbeiten zwar soviel ich weiß noch nicht komplett ohne, aber einige Produkte sind schon palmölfrei.
    Ich bin vor zwei Jahren von Lush auf eine kleine Seifenmanufaktur (StoBa) in Wien umgestiegen, da wird vor Ort produziert und kein Palmöl verwendet. Ist aber noch teurer 😉 und es gibt nicht sämtliche Kosmetik, aber für mich „Seife/Shampoo und sonst nicht viel“ Verwenderin reicht das Sortiment.
    Aber ich gebe dir recht: die festen Shampoos von Lush sind wirklich klasse, ich liiiiiiiebe sie.

  2. bigii · 28. Juni 2012 Reply

    Hallo Susanne! Danke für deinen Kommentar und auch fürs Lesen. StoBa werd ich mir definitiv mal anschauen, danke für den Tipp!

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