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Filmtipp: Madame Mallory und der Duft von Curry

Filmtipp: Madame Mallory und der Duft von Curry

Vor kurzem bekam ich eine Einladung von Constantin Film zum Filmscreening von „Madame Mallory und der Duft von Curry “ in meinem Lieblingskino, das Artis International. Gesponsert wurde das Event von Meinl Kaffee und Kotányi. Bevor jetzt manche von euch gar nicht mehr weiter lesen: Mir ging es genauso. Als ich die Logos der Unternehmen auf der Leinwand eingeblendet sah, befürchtete ich Product Placements und einen schlecht umgesetzten Film mit wenig Budget. Ich wurde sehr positiv überrascht. Aber jetzt der Reihe nach. Bevor der Film „Madame Mallory und der Duft von Curry“ startete, gab es Kaffee- und Tee-Cocktails von Meinl sowie ausgezeichnetes Catering mit indischen Spezialitäten die individuell je nach Gusto zusammengestellt wurden. Auch das obligatorische Goodie Bag fehlte nicht. In diesem gab es neben einer Packung Reis-Gewürze, Assam Indian Blend Schwarztee und ein kleines Heftchen mit einer Leseprobe sowie Rezepten zum Film. Nett!

Madame Mallory und der Duft von Curry

Gut gesättigt nahmen wir im Kinosaal Platz. Das war auch wichtig, denn der Film macht eindeutig hungrig. „Madame Mallory und der Duft von Curry“ ist vom Regisseur von „Chocolat“ und vermittelt „Die fabelhafte Welt der Amélie“-Feeling. Das liegt zum einen daran, dass er zum Großteil in Frankreich spielt, zum anderen an der zauberhaften Hauptdarstellerin Charlotte Le Bon. Wir fanden die schauspielerische Leistung eigentlich durchgehend großartig. Helen Mirren mimt die versnobte Spitzenlokal-Chefin, während sich Manish Dayal vom naiven Jungen zum erfolgreichen Spitzenkoch wandelt. Als wunderbares Stilmittel empfand ich die verlangsamten Kameraaufnahmen von duftenden Masala-Omelett, frischen Zutaten am Markt und köstlichem Beef Bourguignon.

Worum geht’s eigentlich?

Hassan Kadam (Manish Dayal) ist ein junger, talentierter Koch mit dem Äquivalent zum „absoluten Gehör“ – dem „absoluten Geschmack“. Die Familie Kadam verlässt ihre Heimat Indien, angeführt von Familienoberhaupt „Papa“ (Om Puri), und landet über Umwege in dem idyllischen Dörfchen Lumière im Süden Frankreichs – genau der richtige Ort, um ein indisches Restaurant zu eröffnen, entscheidet Papa. Das wiederum gefällt Madame Mallory (Helen Mirren) gar nicht: Die unterkühlte Französin ist Chefin des „Le Saule Pleureur“, einem mit dem Michelin-Stern ausgezeichneten französischen Restaurant, nur wenige Schritte entfernt von dem neuen, lebhaften indischen Lokal der Familie Kadam. Und so findet Hassan sich plötzlich in einer handfesten Restaurantfehde zwischen seiner indischen Großfamilie und ihrem „Maison Mumbai“ auf der einen Seite und der alteingesessenen Madame Mallory auf der anderen Seite wieder. Bis sich Hassans Leidenschaft sowohl für französische Haute Cuisine als auch für Madame Mallorys bezaubernde Sous-Chefin Marquerite (Charlotte Le Bon) vereint mit seiner wunderbaren Gabe, die Köstlichkeiten beider Kulturen zu verbinden und Lumière mit unwiderstehlichen Aromen zu durchdringen, die selbst Madame Mallory nicht ignorieren kann. Anfangs noch Madame Mallorys kulinarischer Rivale, erkennt sie schon bald Hassans einzigartiges Talent als Koch und nimmt ihn unter ihre Fittiche…

Trailer

Resümee

Madame Mallory„Madame Mallory und der Duft von Curry“ ist eine köstliche Komödie die berührt. Sie hat mich zum Lachen gebracht, ich hatte aber auch Tränen in den Augen. Eine tiefsinnige Abhandlung mit künstlerischen Wandlungen ist der Film sicher nicht, muss er aber auch nicht. „Madame Mallory und der Duft von Curry“ ist leichte Kost für laue Spätsommerabende und ab 21. August in den österreichischen Kinos.

Für diejenigen die jetzt Lust auf Kino haben, haltet die Augen offen! Auf meiner Facebookseite gibt es bald ein Gewinnspiel.

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