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Der Tag am Camp Cuisine

Der Tag am Camp Cuisine

Am Camp Cuisine trafen sich Food Blogger zum Barcamp der anderen Art. Organisiert wurde die Veranstaltung von Obst- und Gemüsehändler San Lucar im Wiener Kochsalon Wrenkh.

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Es gab köstliches Frühstück mit viel frischen Früchten und so viel Zeit wie noch nie für Gespräche. Das Team von San Lucar ist wirklich engagiert und hat sich Fragen überlegt, die sie scheinbar auch wirklich interessieren.

Nach einer kurzen Präsentation von Marketingchef Gunnar Brune über San Lucar, stellte sich das Team unseren Fragen. Bei San Lucar gehe alles um den Geschmack, es sei ihnen der Einklang zwischen Mensch und Natur wichtig. Nachdem sie auch viele tropische Früchte anbieten und das rund ums Jahr, ist Regionalität und Saisonalität nur ein Randthema. Man kann es ihnen ja eigentlich auch nicht verübeln, als Unternehmen der Nachfrage der Konsumenten nachzukommen. Hier sind die Verbraucher diejenigen, die durch Verzicht auf importierte Früchte und nicht saisonale Angebote eine Veränderung bewirken können.

Zum großen Thema Bio hab ich mitgenommen, dass es San Lucar oft nicht möglich ist, weil sie sonst Ernteausfälle befürchten müssen.  Sie versuchen zwar möglichst wenig zu tun, aber aufgrund der langwierigen Anmeldeprozesse von Bio-Anbau sind nur wenig Lebensmittel als Bio gekennzeichnet. Hier würd‘ ich mir in Zukunft etwas mehr Engagement wünschen, da es vor allem die großen Konzerne sind, die hier eine Änderung bewirken können.

Interessant fand ich, dass Orangen ein Anbaugebiet brauchen, wo es in der Nacht kühl ist. erst dadurch erhalten sie ihre orange Farbe. Jeder von uns kennt trockene, fasrige Orangen. Das stammt davon, dass es in einer Nacht zu kalt geworden ist und die Orangen gefroren sind. San Lucas versucht mit Stichproben zu vermeiden dass diese Orangen beim Kunden landen, aber immer kann man es nicht ausschließen.

Bananen werden bereits grün geerntet und landen vor Ort in großen Kisten. In einem Reifelager wird den Früchten dann Ethylen zugesetzt. Dieses Gas entsteht auch, wenn man z.B.: Äpfel lagert und hilft, die Bananen länger haltbar zu machen. Dadurch kann man sie leichter nach Europa transportieren.

Die Website von San Lucar ist wie ein Blog aufgebaut, es passiert hier auch in etwa das Gleiche wie auf Facebook. „Wir wollen mit euch sprechen.“ sagt das Team von San Lucar.

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In der anschließenden Diskussionsrunde am großen Tisch besprachen wir Themen wie die Vermarktung von Blogs, Qualität von Lebensmittel erkennen, Geschmack unterscheiden und beschreiben, männliche Foodblogger, Blogger Engagement von Unternehmen, Molekularküche, Nachhaltig Einkaufen, Werbung am Blog, Fotografieren von Essen, Blogger auf Facebook, Kommentieren bei anderen Blogs, Gentechnik und sicher einige Punkte, die ich jetzt vergessen hab.

Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Koch-Session mit drei Gängen, grandios geführt von Karl Wrenkh.

  • Gerösteter grüner Spargel in Balsam-Vinaigrette
  • Rosa Entenbrust mit Thymian an Apfel-oder Zucchini-Risotto
  • Schnelles Fruchteis von Bananen und Himbeeren
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An dieser Stelle: Danke San Lucar für den netten Samstag, hat mich gefreut die anderen Wiener Food Blogger zu treffen.

Hier die Bloggerliste:

Der Blog Österreichs Foodblogger von Janneke und Ulli dient zur Vernetzung und Übersicht aller Foodblogger Österreichs. Hier ihr Bericht über das Camp Cuisine.

Die Liste aller Foodblogger Österreichs gibt es hier.

 

Mehr Fotos:

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9 Kommentare

  1. zwergenprinzessin · 16. April 2013 Reply

    ich bin ganz baff, was du dir alles gemerkt hast! 😀

    war schön, dich kennen zu lernen! hoffentlich bis ganz bald!

    • bigii · 16. April 2013 Reply

      Hehe. Ich hab ganz vorbildlich am Handy mitgeschrieben. 😉

      Hat mich ebenfalls gefreut dich kennenzulernen!

  2. Topf und Deckel · 17. April 2013 Reply

    Hallo Bigii! Schöner Bericht – vor allem finden wir gut, dass du die Sache auch etwas kritisch betrachtet hast. Super!

    Unser Blogpost ist nun ebenfalls online: http://www.topf-und-deckel.at/2013/genussorte/sanlucar-campcuisine

  3. Ulli · 17. April 2013 Reply

    ich kann auch gar nicht glauben das du dir das alles gemerkt hast! hattest du ein aufnahmegerät versteckt?! definitiv bester bericht! lg Ulli

    • Bigii · 18. April 2013 Reply

      Ich hab am Handy ein paar Facts mitgeschrieben die ich interessant fand. 😉 Danke für dein Feedback, freut mich sehr!

    • bigii · 12. Mai 2013 Reply

      hehe. Ich hab ein bisschen am Handy mitgeschrieben. Vielen Dank für das Kompliment!

  4. Der Winzer und die Kärntnerin · 25. April 2013 Reply

    Ach ich war eigentlich auch angemeldet und wollte hin, aber ist sich einfach vorne und hinten nicht ausgegangen. Schade, scheint echt spannend gewesen zu sein!

    lg, die Kärntnerin

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